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Feelgood – Fakt Nummer 1: Bewegung

An alle Sportmuffel da draußen: ja es gibt sie die Wunderwaffe gegen Miesepetrichkeit, Gedankenchaos und leere Batterien!                                                                                                        Die Antwort heißt: Bewegung. Ganz einfach.

Wer es wirklich geschafft hat sich aufzuraffen und zum Sport zu gehen, weiß wie stolz man danach auf sich selbst ist, wenn man es durchgezogen hat. Und dieses Gefühl den Körper mal auf Hochtouren zu bringen und danach zu duschen & zu entspannen, ist wohl eins der Schönsten die es gibt.

Auch ich zähle zur Kategorie Mensch: „achnaja-ich-kann-ja-auch-morgen-zum-Sport-gehen“. Was mich aber ganz persönlich antreibt letztlich doch heute zu gehen ist das oben beschriebene Gefühl und auch das Team, mit dem in Sport mache.
Aktuell hab ich das Boot Boxing für mich entdeckt – ein Mix aus einem gut anstrengenden Cardio-Training und Boxelementen – und ja, auch das kann was für Frauen sein!               Think outside the box – weg von dem Denken in Klischees.

Ich hab irgendwann festgestellt, dass ich überhaupt kein Fitnessstudio-Typ bin. Nachdem ich gefühlt alle Studios in Leipzig durchprobiert habe die derzeit aus dem Boden spriesen, habe ich irgendwann gemerkt, dass es mich persönlich nicht erfüllt 2 Stunden auf Geräten meine Übungen strikt durchzuführen und dabei bestenfalls mit niemanden zu reden, weil ich sonst aus meinem zeitlich genau getakteten Trainingsrhytmus komme.
Das ist einfach nicht meins – aber hey, jemand anderes braucht vielleicht genau das!
Aber ist ist letztlich auch egal wem was besser gefällt oder worin jemand seine sportliche Erfüllung findet.
Und wenn ich beschließe einen langen Spaziergang täglich zu machen dann ist das genauso die Bewegung, die unser Körper zum Ausgleich braucht. Einfach den Kopf mal wieder frei zu kriegen, bei all den Gedanken die wir uns machen und den Eindrücken die tagtäglich auf uns einwirken.

Wichtig ist, dass man überhaupt in die Bewegung kommt – unser Körper braucht das!

Es gibt Unternehmen, die das Thema Bewegung und Sport bereits in den Arbeitsalltag integrieren und gemeinschaftlich sportliche Elemente oder Aktionswochen durchführen.  Wichtig ist auch an dieser Stelle vorher im Team zu überlegen, was man gern ausprobieren möchte und wie man die alle dazu motivieren kann, mitzumachen. Niemand kann natürlich zu seinem Glück gezwungen werden aber es gilt den Spaß daran in den Fokus zu rücken, und es einfach anzubieten. Wie auch bei vielen anderen Sachen funktioniert es meist wie bei einem Schneeballsystem – eine kleine Gruppe startet und kann mit der Begeisterung andere anstecken und dazu bewegen mitzumachen. Die Kunst ist es dabei, die Begeisterung langfristig halten zu können.
Aber hier darf jedes Unternehmen gern indivuell kreativ werden.

Fakt ist : ein Mensch, der regelmäßig Sport macht, ist nachweislich gesünder, fitter und mental leistungsstärker in seinen Aufgaben.
Ein wichtiger Fakt für Unternehmen, um langfristig eine stabile Gesundheit zu generieren.

Feelgood – Fakt Nummer 2: Ernährung

Auch das Thema Ernährung ist für uns alle von essentieller Bedeutung. Hier streiten sich seit langem die Geister, was wohl jetzt der richtige oder falsche Ernährungsweg ist, welche Lebensmittel gut oder schlecht sind und welche Sachen uns krank machen oder Energie geben.

Wichtig ist WAS wir tagtäglich unseren Körper zuführen, denn das kann unsere Gesundheit und unseren Energiehaushalt beeinflussen.

Auch hier gilt: jeder darf für sich selbst seinen besten Weg finden und Dinge ausprobieren.
Das Thema Ernährung bedeutet gleichzeitig auch viel Aufklärung und Wissen, um sich mit verschiedenen Inhaltsstoffen zu befassen. Warum nicht an dieser Stelle zum Beispiel die „Ernährungsfreaks“ in den Unternehmen involvieren, um ihr Wissen transparent an alle Kollegen weiterzugeben, zB. in Form von kleinen Impulsvorträgen oder im Rahmen eines gemeinsamen Mittagessens?
Auch an der Stelle ist es wieder wichtig zu kommunizieren, dass man niemanden etwas aufzwingt!
Fakt ist, und da sprech ich aus eigener Erfahrung: – es gibt Ernährungsweisen, die schenken dir Energie und es gibt Formen die dich unheimlich träge machen, da der Körper ewig braucht um die Sachen zu verarbeiten. Ich denke das ist nix neues.

Als Unternehmen lässt sich dieses Thema sehr gut integrieren und auch vorantreiben.
Und dazu bedarf es keiner teuren Ernährungsberater und Coaches – die Mitarbeiter selbst können hier ihr Wissen teilen.

Auch hier lässt sich kreativ werden und die Potentiale der Mitarbeiter ganz großartig einfließen lassen. Zum Beispiel in der Gestaltung der Mittagspause mit einem gemeinsamen Kochen, bei denen Mitarbeiter ihre Talente zum Vorschein bringen und andere daran teilhaben lassen.
Andere Unternehmen arbeiten mit kleinen Snack-Bars oder Obstkörben, die bei Mitarbeitern immer sehr gut ankommen.

Es gilt auch hier Achtsamkeit und Bewusstsein für das Thema aufzubauen – ganz individuell und zum Unternehmen passend.

Feelgood – Fakt Nummer 3: Schlafen

„the more you sleep – the longer you live.“ – laut Experten leben wir also länger, wenn wir uns mehr Schlaf gönnen.
Ich denke, da ist tatsächlich etwas dran an diesem Fakt, denn unser Leben ist bestimmt von verschiedenen Rhytmen:
Unter anderem der von Tag und Nacht, Wachsein und Schlaf, Hell und Dunkel.

Wenn wir diesen Rhytmus nicht regelmäßig einhalten kommen wir ins Ungleichgewicht und es fällt uns beispielsweise schwerer uns zu konzentrieren und den Fokus zu behalten. Wir sind schneller gereizt, empfindlicher und unausgeglichen.
Ein weiterer unschöner Fakt ist, dass man es uns oft äußerlich ansieht, wenn wir zu wenig schlafen. Wir altern äußerlich relativ schnell um gefühlt um 5 Jahre – und ganz ehrlich:     das will doch keiner.

Schlaf ist nachweislich wichtig für unsere Regeneration und notwendig.
Auch die netten kleinen Tricks wie Kaffee oder andere Koffeinbooster werden uns auf die Dauer nicht helfen können.

Ich finde das Konzept der flexiblen Arbeitszeitgestaltung für eine Feelgood Kultur diesbezüglich sehr sinnvoll, denn es ermöglicht Menschen in ihrem ganz persönlich passenden Rhytmus zu arbeiten und ihren Workflow an den eigenen Biorhythmus gut anzupassen.

Es gibt Menschen die tendenziell Frühaufsteher sind – auch genannt die Lerchen – deren Leistungskurve in den Morgenstunden am höchsten ist. Diese Menschen sind in der Früh sehr produktiv fangen gern sehr zeitig an zu arbeiten, gehen dafür aber eher zeitig ins Bett um genug Schlaf zu bekommen.

Das Pendant dazu ist der Typ – Eule. Dies sind Menschen wie ich, die meist vor 8.00 Uhr in der Früh nicht funktionieren und davor nur schwerfällig und langsam in die Gänge kommen. Ihre Leistungskurve steigt erst ab 10.00 Ihr richtig an, sinkt dann in den Nachmittagsstunden kurz ab und bekommt in den Abendstunden nochmal ein Hoch. Tendenziel gehen diese Typen also eher spät ins Bett. Damit auch diese Menschen trotzdem genug Schlaf bekommen, sollten die Arbeitszeiten ermöglichen flexibel in den Tag zu starten und gegebenfalls in den Abendstunden noch Zuarbeit leisten zu können, wenn es in das Aufgabengebiet und die jeweilige Arbeitsposition hinein passt.

Das Modell der flexiblen Arbeitszeiten ist natürlich branchenabhängig.

Natürlich passt es nicht in jedes Unternehmen. Aber da wo es bereits umsetzbar ist, sollte man sich nicht scheuen im Unternehmen flexible Möglichkeiten einzuräumen oder test-weise durchzuführen. Nur so kann nachweislich geprüft werden, ob es für die Gesundheit des Teams förderlich ist und zu mehr Energie führt.

 

Wenn man es also schafft nur allein diese 3 sehr simplen Basics – Bewegung, Ernährung und Schlaf – mit dem Arbeitsalltag in Einklang zu bringen, denke ich, dass es nachweislich zu mehr Wohlgefühl im Unternehmen führen wird und die Energie auf einem guten Level bleibt.

Feelgood Management ist letztlich kein Hokuspoukus und kein Rad, dass man neu erfunden hat. Es entschleunigt und erinnert.
Es erinnert vorallem an die Basics, die wir oft im Strudel des Alltages vergessen haben und die uns aber letzlich zurück in die Balance bringen und uns gesund und glücklich halten.

Zeit diese wieder in unsere Unternehmenskulturen zu integrieren!

 

Alles Liebe,

Maggie