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Wir alle kennen den Song zu dem vielleicht einige schon tanzend durch die Wohnung gewackelt sind, die Musik so laut es geht aufgedreht haben wie es nur geht und ganz laut mitgesungen haben : „Woaaaah – I feel goooood. Dudulululu. I knew that I would, now… Dudululu.. So good so good… i got you. Wooauuh!“ Chapeau an dieser Stelle an den guten alten James Brown, der damals einen echten „Feelgood – Klassiker“ rausgebracht hat!

Wie geht es uns, wenn wir dieses Gefühl von Leichtigkeit in uns tragen und wir voller Euphorie sind?

Es geht uns fantastisch – denn uns ist in diesem Momenten egal was um uns herum passiert. Wir machen uns keine Gedanken über Angst, Mangel, über das was morgen kommt oder gestern war, wir ärgern uns nicht über unseren Kollegen, der sich mal wieder im Ton vergriffen hat oder über die Spülmaschine die seit Wochen klappert und womöglich bald den Geist aufgibt oder den Opa, der vor uns mit Schrittgeschwindigkeit durch die City „düst“.

Was passiert also mit uns in solchen Wohlfühlmomenten?

Wir sind voller Fülle und Zufriedenheit – und vor allem sind wir eins:                                        Einzig und allein in diesem Moment – Im Hier und Jetzt.
Hey, wir feiern genau diesen Moment! Uns interessiert für eine ganz kurze Zeitspanne nix anderes als dieses Glücksgefühl und diese Erfüllung.
Und das ist das Entscheidende:

Die Kunst ist, sich mehr von diesen Feelgood Momenten im Leben zu schaffen, viel mehr in Zufriedenheit und Dankbarkeit zu leben und Dinge akzeptieren, die wir einfach grad nicht ändern können.

Sachen loszulassen, die uns nicht gut tun – seien es Menschen, Berufe, Altlasten aus der Vergangenheit wie Enttäuschungen oder schlechte Erfahrungen die uns aktuell Angst einjagen, Stimmen die uns einreden wollten das wir nichts wert sind, Glaubenssätze die uns einschränken in unserem Denken und Fühlen oder einfach Dinge die uns garnicht entsprechen und die wir nur tun, weil jemand anderes sie von uns erwartet.

Ich denke, der Punkt an dem wir uns wirklich wohlfühlen, ist der an dem wir wir selbst sein können.

An dem wir heraustreten mit unserer Persönlichkeit, unserem Charakter, unserem Stolz und unserem Strahlen, das wir haben.
Uns so entfalten zu können, wie wir es gern möchten. Wenn wir einen Chef haben, der uns dies ermöglicht, sind wir dankbarer denn je.
Bezogen auf unser Arbeitsleben heißt dies nicht, dass man sich jedes Mal unwohl fühlt, wenn man sich zum Beispiel an Regeln halten muss . Diese Regeln stecken uns einfach nur den Rahmen, in dem wir uns bewegen können was unsere Aufgaben anbelangt –             quasi unser Spielfeld.

Es geht darum, wie wir für uns diese Regeln bewerten. Geben wir ihnen eine positve oder negative Bedeutung?

Habt ihr schon mal einen erfolgreichen Sportler gesehen im Teamsport, der sich bockig hingesetzt hat und meinte er macht nicht mehr mit weil er die Regeln doof findet? Das erinnert eher an die Kindergartenzeit und selbst da merkt der kleine bockige Junge auch sehr bald, dass es uncool ist alleine zu spielen und es für ein faires Spiel einige Regeln braucht um all die individuellen Charaktere und Bedürfnisse unter einen Hut zu kriegen.

Betrachten wir die Arbeit aus spielerischer Sicht, so ist doch das was uns Spaß bringt die kreative Entfaltung und Mitgestaltung und dabei sinnvoll und mit Strategie voranzuschreiten und verstehen warum wir jeden Tag die Arbeit machen, die wir machen. Das gibt den meisten Menschen ein gutes Gefühl.

Wir wollen den Sinn verstehen, denn wohl fühlen wir uns doch, wenn wir wissen womit wir unsere wertvolle Lebenszeit verbringen dürfen jeden Tag – und darauf wollen wir uns von Herzen freuen!

Jeder Mensch möchte sich freuen über das was er leisten und beitragen kann zum Unternehmenserfolg. Das lässt uns gut fühlen – einfach dazuzugehören zu einem Team, was Großes erschafft und das Unternehmen – quasi die Maschine – zum Laufen zu bringt. Ich kenne keinen Menschen, der nicht dazugehören möchte. Und die, die sich das nicht selbst eingestehen oder denken sie sind als Alleingänger geboren, wurden nur noch nie richtig an die Hand genommen.
Und selbst wenn Sie sich entscheiden allein besser zu funktionieren – so kann man Ihnen trotzdem das Gefühl geben, sie gehören dazu.

Aus meiner persönlichen Erfahrung und dem Austausch mit vielen anderen Menschen, gibt es noch andere tolle Dinge, die uns ein Gefühl von Zufriedenheit und Ausgleich verschaffen:

Für manch einen ist es der Partner an der Seite, der Hund der uns bedingungslos liebt, die Familie die uns unterstützt oder die Zeit mit uns allein in Stille bei einem Bad oder in einer Meditation. Gut fühlen lässt uns zudem eine gute Ernärhung, sportlicher Ausgleich, mentale Stärke, ein optisches Umfeld in dem wir uns wohlwühlen, etwas geben zu können und Gutes zu tun, das Gefühl selbstbestimmt zu sein, Gemeinschaftsmomente mit Freunden zu teilen oder einfach kreativ zu sein.

Was es auch immer für jeden individuell sein mag – wichtig ist, sich diese Momente des Wohlfühlens zu schaffen und die Zeit dafür freizuräumen. Denn Zeit ist das wichtigste Gut was wir hier auf dieser Erde haben.

Es ist umso wichtiger, dass wir diese viele Zeit, die wir mit Arbeit verbringen, so verbringen, dass darin das Thema FEELGOOD für jeden Platz findet.
Nur so können wir dauerhaft in unserer Balance bleiben und produktiv und vorallem gesund arbeiten.

Und hey – zu jedem Wohlfühlmoment, gibt es auch eine Schattenseite. Das ist ein Gesetz.
Das Leben ist bestimmt von gewissen Rhytmen – Hochs und Tiefs – die wir brauchen um   eine gute Mitte zu finden.
Wenn wir nur gute Momente erleben würden, wüssten wir diese irgendwann nicht mehr zu schätzen, denn nur mit dem Bewusstsein für „harte Zeiten“ die wir durchlaufen sind,       können wir diese kleinen Wohlfühl-Momente viel deutlicher wahrnehmen und mehr Herzlichkeit füreinander entwickeln.

Das Ziel für uns sollte sein in eine gute Balance zu kommen.

Die Lebenskurve wird immer wellenförmig verlaufen.
Aber wir können bestimmen, wie sehr wie die Wellen – die Hochs und Tiefs – ausschlagen lassen. Denn je größer der Ausschlag, desto mehr Zeit brauchen wir um wieder in die Balance zu finden.

 

Das Thema Mindset ist eins der 8 Säulen, die für mich der Bestandteil einer Feelgood –    Kultur sind. Mehr dazu in unserer gemeinsamen Arbeit!

Alles Liebe,
Maggie